Jahreslosung 2018
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst.
Offenbarung 21,6
Tageslosung




Monatsspruch für Dezember 2018
          Wer im Dunkeln lebt und wem kein Licht leuchtet,
der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
   
Jesaja 50,10 (E)
                                      Neue Pfarrer



Datenschutzerklärung

 

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,       

     und in deinem Licht sehen wir das Licht...(Ps 36,10)

 

Auch in diesem neuen Kirchenjahr werden wir -so Gott will- wohl Gottesdienstbesucher beherbergen dürfen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Kinder verschiedensten Alters, selbst Kleinstkinder, die noch getragen werden, Alte, denen es allmählich schwer wird, zum Gottesdienst zu kommen, Jugendliche, die mittlerweile zum Teil mit eigenen Autos in die Dresdenstraße fahren, Flüchtlinge, Arbeiter, die mit beiden Füssen mitten im Leben stehen, Ingenieure, Lehrer, Menschen mit zahllosen Begabungen, Werdegängen, Stärken, Schwächen und Charakteren, nochmals, ein illustres Häuflein, wie es unterschiedlicher kaum sein könnte.

Eines eint sie: alle wollen angesprochen, begleitet, gestärkt, geführt und beschenkt werden von dem, der in ihrem Leben keine Nebenrolle spielen soll, d.h. letztlich von Gott selbst. Man kommt zusammen, immer wieder, um Ihn an sich arbeiten zu lassen. Man sucht Gottes Einfluss auf das eigene Leben.

Dabei soll neben der Weihnachtsfreude: “Euch ist heute der Heiland geboren!“ die Liebe Gottes in möglichst viele Herzen gesungen und gepredigt werden. Nicht nur das, alle in ihrer so großen Unterschiedlichkeit wollen getröstet, aufgerichtet, ermahnt, gewarnt, aus Sackgassen zurückgerufen, begleitet, von Gott selbst angesprochen, gefordert und gefördert werden.

Gott wird sich nicht lumpen lassen. Wieder wird er allein schon durch die Lesungen unseres Gottesdienstes den einen da erreichen, da, wo er das Wort: „Die Liebe ist langmütig und freundlich“ hören soll und den anderen besonders da, wo er die Mahnung braucht 70x7mal zu vergeben. Wieder andere wird Gottes Geist aufrichten und ihnen zurufen: “Wenn uns unser Herz verdammt, ist Gott größer als unser Herz und erkennt alle Dinge...“ Und den, der dahinsiecht und leiblich nicht mehr gesund werden wird, wird unser Herr ansprechen und gewiss machen mit einem Wort, wie diesem: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Auch manche Predigt und mancher Choral wird den einen oder anderen aufrichten und ihm ein: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ zurufen und ihm das schenken, was er jetzt braucht und schließlich wird das gesungene Gebet: “Lass mich nicht zuschanden werden“ den erreichen, der aus tiefster Seele dieses Gebet zu seinem eigenen Gebetsruf machen wird.

Zeitlich wird es dann so sein, dass Gott darauf wartet, diesem einen oder dieser einen mit diesem Weihnachtsgottesdienst tiefe Freude ins Herz zu legen und dem nächsten von uns besonders am Osterfest 2019 und dem dritten an einem unscheinbaren Sonntag im Februar oder im März.

Um ehrlich zu sein, glaube ich daran, dass mich Gott mit jedem Gottesdienst erreichen will und kann. Allein schon wenn ich höre: “Das ist mein Leib...“ und, dass sein Blut für mich vergossen ist, weiß ich mich von ihm besonders angesprochen und gemeint.

Mit Euch will ich mich freuen, liebe Gemeindeglieder, dass Gott auch in diesem neuen Kirchenjahr mit einem jeden von uns in unseren Gottesdiensten reden will und reden wird und bin an jedem Sonntag gespannt darauf, mit welchem Wort er mich heute erreicht und mir heute begegnen wird.

              

In Vorfreude wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr mit einer  Gottessuche dort, wo er sich gewiss finden lässt.   Es grüßt Ihr/Euer

                                Pastor Thomas Seifert