Jahreslosung 2019
Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15
Tageslosung






















Monatsspruch für August 2019
Geht und  verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Mathhäus 10,7(E)
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Was eigentlich will Gott?

Wissenschaftlich erforscht ist, wie Christen ihre Ansichten über Gott, das, was unbedingt in einer Gemeinde sein solle, wie man Dinge tun solle und was wirklich wichtig ist, erhalten. Mindestens 50% unserer Ansichten, oft noch weit mehr, erhalten wir durch unsere kulturelle Prägung und den Strömungen des Zeitgeistes oder von dem, was man aus dem Bauch heraus –also unbedacht, ungefiltert, nicht an Gottes Wort geprüft- einfach so denkt.

Die nachfolgende Ausschnitt der Missionsfestpredigt von Anfang Mai soll uns helfen Gottes Wort an unser Denken zu legen:

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne.       20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin –, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne.     21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi –, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne.    22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.  23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben. 1.Korinther 9, 19-23

Kürzlich habe ich in Wiesbaden eine Predigt gehört, in der erwähnt wurde, dass Paulus gerade im Gefängnis saß. Gefragt wie es ihm gehe antwortete Paulus, so fasste es der Prediger zusammen: “Oh, dem Evangelium geht es gut!“ Dieses kurze: “Dem Evangelium geht es gut“ fand ich dermaßen treffend für Paulus, den Missionar, dass es mir bis heute noch oft vor Ohren steht. “Dem Evangelium geht es gut“. Wann eigentlich geht es denn dem Evangelium gut? Unser heutiger Missionsfestpredigttext lässt uns da tief blicken. Was Paulus schreibt ist ja regelrecht ein Kommentar zum Umgang mit dem Evangelium. Auch sagt er uns fast nebenbei, was das Evangelium ist und was es will.

Da fällt einem beim Lesen unseres Predigttextes erst einmal auf, dass sich in diesen 5 Versen sage und schreibe 5 mal eine Formulierung fast identisch immer und immer wieder findet: “...damit ich gewinne“, “...damit ich gewinne“, “...damit ich gewinne“, “...damit ich gewinne“. Immer wieder steht, was am Schluss dann in ein “...damit ich ... rette“ einmündet“ und über-deutlich zeigt sich, was das Evangelium eigentlich will. Es will retten!

Vielleicht geht es euch wie mir. Es steht mir noch vor Augen wie etliche Jahre zurück hier Missionar Neigenfind von Kirche und Gemeinde, in denen das Evangelium ja wohnt, gesprochen hat. Sie muss wie eine Seenotrettungsstation sein und nicht –ich sage es mal mit eigenen Worten- wie ein Altenheim für das Evangelium oder ein Vergnügungspark um das Evangelium herum.

Neues Thema: Gut erinnere ich mich auch an Missionsdiakon Seidel und seine Frau, die mit mir in Botswana gearbeitet haben. Sie kamen ursprünglich aus einer kleinen Kirche, namens Ekklesia. Thomas Seidel schwärmte als neues SELK-Glied mittlerweile aber von der lutherischen Kirche und was sie vom Evangelium wisse, aber eins ließ er seiner alten Ekklesia doch: Ihr ganzes Denken, Wirken und Wollen drehte sich um Mission, eben darum das Evangelium weiterzugeben...

                      

         Es grüßt Ihr/Euer

        Pastor Thomas Seifert