Jahreslosung 2017:
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung



Monatsspruch für November 2017
          Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
   
Hesekiel 37,27
                                                  Kirchentag



 

Gemeindefahrt zum Posaunenfest nach Krelingen

Am 18. Juni fand unsere Gemeindefahrt statt. Es ging mit einem Reisebus zum Posaunenfest nach Krelingen. Kurz nach 8 Uhr starteten wir bei sonnigem Wetter von unserer Paul-Gerhardt-Gemeinde. Leider kam es bis kurz vor Abfahrt noch zu einigen Absagen, sodass der Bus mit 21 Gemeindegliedern besetzt war. Die ca. anderthalbstündige Fahrt wurde genutzt, um sich fröhlich zu unterhalten, zu singen, noch ein wenig zu ruhen und sich gedanklich auf das Posaunenfest einzustimmen. Dabei gingen mir diverse Erlebnisse aus vergangenen Jahren durch den Kopf und ich war erstaunt, wie viele schöne Erinnerungen ich mit Krelingen, der Glaubenshalle und den Musikfesten unserer Kirche dort verbinde. So stieg meine Vorfreude auf das Fest und ich ging in Gedanken einige Verwandte und Freunde durch, die ich heute eventuell wiedersehen würde.

 Gegen 09:30 Uhr kamen wir in Krelingen an. Draußen fleißige Helfer beim Aufbau und von drinnen war bereits erste Bläsermusik zu hören. Ich nahm mir gleich meine Posaune aus dem Reisebus. In der Halle dann schnell Plätze für Frau und Kinder reserviert und schon saß ich zwischen alten Bekannten mitten unter zahlreichen Blechbläsern. Einmal quer durch das Vormittagsprogramm, ; ein kurzes „in-Erinnerung-rufen“ der einzelnen Stücke und wichtige Ansagen zu schwierigen Takten bzw. Änderungen im Ablauf - noch fünf Minuten Pause bis zum Gottesdienst.

 Im Gegensatz zu den letzten Jahren wurde der Beginn auf 10:30 Uhr nach hinten verschoben. Die Glaubenshalle füllte sich mehr und mehr und da wir mit dem Reisebus recht früh in Krelingen waren, konnte ich gleich in den ersten Reihen einige unserer Gemeindeglieder sehen. Auch die Empore, die ich von meinem Platz komplett einsehen konnte, war gut besetzt.

 Dann begann der Festgottesdienst, der unter dem Thema „Luther und der Schatz der Kirche“ stand. Carsten Krüger (Verden), der das diesjährige Posaunenfest dirigierte, gab den Takt an und der Gesamtchor eröffnete den Gottesdienst mit einer Bearbeitung von Traugott Fünfgeld zu „Ein feste Burg“. Wie auch schon beim letztjährigen „kleinen“ Posaunenfest, durfte der Gesamtchor zwischenzeitlich die Instrumente stehen lassen und das Kyrie und Halleluja singen. Durch den Gottesdienst führte Jörg Ackermann (Scharnebeck), der später noch als Vorsitzender im Kirchenmusikalischen Arbeitskreises Nord der SELK (KAS Nord) unter reichlich Applaus verabschiedet wurde. Die Predigt hielt Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover).

In der Mittagspause gab es dann einige Sport- und Spaßangebote für die Kinder und Jugendlichen. Zu essen gab es Gulaschsuppe und Pizza - in nur fünf Minuten waren dreißig große Pizzastücke fertiggestellt, sowie reichlich Kuchen. Und um 13:30 Uhr gab es ganz neu beim Posaunenfest eine einstündige Hofmusik. Dabei spielte der Gesamtchor, aber auch diverse Jungbläser von den Bläserschulungen einige Stücke. Höhepunkt war hier wohl das Arrangement von Martin Reuthner zu dem Lied „Chöre“ von Mark Forster, vielen sicherlich durch das Radiohören bekannt.

 Das Nachmittagsprogramm fiel dafür etwas kürzer aus. Zwischendurch sorgte noch ein Stromausfall am Mikrophon für eine kurze Pause, die aber durch Musik der Blechbläser überspielt wurde. Zum Thema „Vaterunser“ sprach am Nachmittag Joachim Schlichting aus Stadthagen. Von Felix Mendelssohn Bartholdy und Anne Weckeßer wurde das Lied „Vater unser im Himmelreich“ vertont und als Schlussstück spielte der Gesamtchor den 3-chörigen „Canzon a 12“ von Giovanni Gabrieli – einfach nur schön!

 Nach diversen Erlebnissen, Gesprächen und Sonnenstunden fuhr unser Reisebus um 16:30 Uhr wieder zurück nach Braunschweig. Eine schöne Gemeindefahrt, von der sicherlich auch einige Momente im Gedächtnis bleiben.

 Die Zeit reichte dann doch nicht, um mit allen Bekannten und Freunden zu sprechen. Noch auf der Rückfahrt erzählten Lea und ich uns, wen wir getroffen hatten und häufig war die Reaktion: „Ach die sind auch da gewesen? Die habe ich gar nicht gesehen.“ Aber nächstes Jahr steht das Kirchenmusikfest in Krelingen an und ich denke, dass wir das wieder nutzen sollten, um einen Gemeindeausflug zu machen.

 

S R