Jahreslosung 2017:
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung


Reformation
 
Monatsspruch für September 2017
          Und siehe, es sind letzte,  die werden die ersten sein, und erste, die werden die letzten sein.
   
Lukas 13, 30
                                     



Gemeindefreizeit 2016

"Einfach genial!" So lässt sich unsere diesjährige Gemeindefreizeit ziemlich gut zusammenfassen. Es war eine Zeit des Kennenlernens und der Begegnung, voller Spaß und Freude. Freude, die jeden einzelnen angesteckt hat.

Am 3.Oktober machten sich knapp 40 Gemeindeglieder aus Braunschweig und Goslar auf nach Gernrode. Männer und Frauen, Deutsche und Iraner, Junge und Alte – Wir hatten alles dabei. Wir waren also eine wirklich bunt zusammengewürfelte Truppe. Die tägliche Bibelarbeit unter dem Thema "Fürchte dich nicht, glaube nur" begleitete uns über die ganze Woche. Zusätzlich trugen auch regelmäßige Andachten zur Glaubensnahrung bei. Außerdem haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht und Quedlinburg durch eine Stadtführung kennengelernt, sowie in Thale im Bauspielhaus (ein Paradies für Kinder) unseren Spaß gehabt. In Gernrode besichtigten wir die Kirche und ließen uns 100 Jahre zurück versetzen um Schulunterricht "mal anders" zu erleben. Das Wetter spielte größtenteils auch mit ;-)

Und dann am 8.Oktober war sie auch schon wieder vorbei, die Gemeindefreizeit.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches DANKESCHÖN an alle, die dabei waren und dazu beigetragen haben, dass wir eine so friedliche, fröhliche und gesegnete Zeit hatten.

Genug gesagt, jetzt nochmal ein Rückblick auf unsere wundervolle Woche:

Gruppenfoto von (fast) allen Gemeindefreizeitlern bei Sonnenschein vor der Kirche

 

 

Es dauerte nicht lange, da wurden erste Freundschaften geschlossen...


 

 

Thematische Unterstützung gab es von Markus Nietzke


Auch die Musiker dürfen natürlich nicht fehlen

 

  

Abends war dann endlich Zeit zum Spielen...


Und dann gab´s da ja noch traditionell "Obstsalat"...

VIELEN DANK FÜR DIESE GEMEINDEFREIZEIT!!!

M K

 

 


 

Gemeindefreizeit 2015

 

Eine schöne Mischung

In das kleine Örtchen Stauffenburg bei Seesen ging´s in diesem Jahr auf Gemeindefreizeit. Das Haus, schön rustikal, liegt neben einem Bauernhof irgendwo im nirgendwo. Mittags wurden wir ganz toll von einigen Damen bekocht. Frühstück und Abendbrot liefen in Eigenregie, jeweils mit Hilfe eines Tischdienstes aus der Gruppe.

      Eine schöne Mischung hatten wir. Zum Einen hat mir die Mischung von
Deutschen und Iranern gut gefallen. Wir waren 42 Leute, davon 21 Deutsche.

Zum Anderen hatten wir eine schöne Mischung aus konzentrierten Themeneinheiten am Vormittag und spaßigen Aktionen am Nachmittag. In den Themeneinheiten   ging es um Fluchtgeschichten der Bibel. Zu Gast waren an einem Tag Pastor Pfitzinger, an einem anderen Pastor Nietzke, die unser Zusammensein durch ihre Gaben der Schrift-auslegung bereichert haben. Es war schön, sich intensiv mit einigen Passagen von Flucht in der Bibel zu beschäftigen.

An den Nachmittagen waren wir im Schwimmbad, in einer Tropfsteinhöhle, an einer Ausgrabungsstätte einer römischen Schlacht und beim Bowling.

Der letzte Abend wurde zu einem „bunten Abend“ mit       Tanz,           Musik und gemeinsamen Spielen.

An den anderen Abenden gab es Kleingruppen. Es wurde viel gespielt und gequatscht. Ich konnte iranische Kinderspiele lernen, die für viel Lachen und Begeisterung gesorgt haben. Das war ein tolles Miteinander!

 

Ich habe großen Respekt vor denen, die diese Freizeit über Jahre ge-plant haben. Insbesondere denke ich da an Nicole Rohloff. Dieses Jahr danken wir David, der die Herausforderung der Planung und Organisa-tion gut gemeistert hat.

Am schönsten fand ich die gemeinsamen Andachten, die jeweils von einem Deutschen mit einem Iraner vorbereitet wurden. Das war die dritte schöne Mischung. Ich durfte dabei eine der Iranerinnen in ihrem starken Glauben und der Begeisterung für Jesus, unseren Retter, der sich für uns geopfert hat, neu kennenlernen.

Ich danke Gott für diese Gemeinde, in der ich sein darf, und für die vielen lieben Brüder und Schwestern, die er uns auch mit den Iranern schenkt.

L R


      


 

Gemeindefreizeit 2014

 

SALADE MIVEH – Obstsalat                     oder Gemeindefreizeit bunt gemischt

Ja, sie war anders, die diesjährige Gemeindefreizeit! Zwar hatte sie vieles Altvertrautes, aber es ging bunter zu. Das sah man schon an den Kindern. Sie hatten keine Not mit Sprachbarrieren. In Spaß und Spiel wuselten sie den ganzen Tag mit Verstecken, Gelächter und Spielen ohne Ende durchs Gelände. Verständigung, ob nun im Iran aufgewachsen oder hier, war kein Problem.

Ob das bei den Erwachsenen auch klappen würde? Das fing ja gut an. Kurz vor der Freizeit musste unsere Übersetzerin absagen. Ein Problem, da Sam Behzad zwar als Ersatzmann zugesagt hatte, aber immer wieder betonte, dass das bei seinen Übersetzungsfähigkeiten ja nur eine Notlösung sein könne. Nun, es kam anders. Hans Shariati aus unserer allerersten Taufgruppe überraschte uns alle mit seinen hervorragenden Deutschkenntnissen und übersetzte auf der gesamten Freizeit so gut, dass wir mühelos auch anspruchsvoll kommunizieren und uns sehr gut austauschen konnten. Schon am ersten Tag waren wir überrascht, wie munter und rege unsere iranischen Glaubensgeschwister Anteil nahmen am gemeinsamen Gespräch über die Korneliusgeschichte. Sowohl die gemeinsamen Gesprächseinheiten als auch die Arbeit in sprachlich unterschiedlichen Gruppen klappte und ließ sich gut zusammenführen. Ich denke, dass hat alle überrascht. Ob beim Schwimmen, bei unserem Ausflug zum Adlerhorst, beim Küchendienst, beim Spielen, bei unseren Andachten oder ganz besonders an unserem bunten Abend, es gab sehr viel schönes Gemeinsames. Dass unsereins dann noch alle möglichen Obstsorten im Persischen gelernt hat, liegt an unserem traditionellen Spiel “Obstsalad“, diesmal auf Persisch “SALADE MIVEH“. Da raste eine ganze Gemeinde, ob Perser oder Deutscher “Golabi“, “Moos“ oder “Salade miveh“ schreiend, oft wild durcheinander, freiwerdenden Stühlen zu, um sie in Windeseile zu besetzen. Ein Riesenspaß! Tanzdarbietungen aus persischer Kultur und großzügig spendierte Früchte und Getränke rundeten den Abend ab.

Thomas Seifert

 

Gemeindefreizeit, ein iranisches Freudenfest!

Als ich gefragt wurde, im Namen der Iraner etwas über unsere Reise zu sagen und zu schreiben, fragte ich mich: Was kann eine Gemeinde, unseren Gastgeber, interessieren und was kann helfen, zu verbinden. In diesem Moment erinnerte ich mich an die Worte eines großen Said:
Wort, das aus dem Herzen kommt...

Das kam mir in den Sinn: In den Herzen aller Mitfahrer zur Gemeindefreizeit ist eine gemeinsame Sache überhaupt, die zur Bildung dieser Bindung geführt hat und es ist niemand außer Jesus Christus. Ziel dieser Reise war ihn zu suchen, bis wir ihn finden und mit ihm zu sprechen. Eine motivierende Reise, alle zu bewegen, hatte im Herzen eines jeden Einzelnen von uns begonnen. Wir waren auf der Suche nach Jahren. Jemand wartet auf uns am Ende des Weges. Die warme Umarmung wartete, um uns zu umarmen.

Wir gingen zu Davids Songs, um den Namen unseres Herrn Jesus Christus zu loben. Das waren reine und leidenschaftliche Momente. Sie lassen den Namen Gottes in dieser musikalischen Resonanz nicht vergessen. Die Luft war duftend.

Auf dieser Reise waren wir Fremde, aber es war eine Reise nach einem alten Bekannten.

Auf der Suche nach einem Bekannten, der mit uns war in unseren Herzen, in all diesen Jahren, und wir waren auf der Suche nach ihm.

Ob du Gott gesehen...?  Helle Morgendämmerung, Licht...komm hundertmal, wieder zu kommen...

Wir Iraner lernten auf dieser Reise sehr viel von Euch Schwestern und Brüdern. Die Einführung in die christliche Lebensweise war für uns eine große Hilfe.

Wir sind aus einer ganz anderen Kultur, aber wir sind sehr stark befestigt worden, mit jedem Tag mehr. Liebe und Zuneigung zwischen Ihnen und uns schafft der Glaube an Jesus Christus. Alle Tage haben wir im Namen Gottes und Jesu begonnen. Das war sehr interessant und hilfreich. Wir hoffen, dass wir das Geschenk unserer Reise mit Ihnen noch lange genießen.

Unser Herr, Jesus Christus, der das Leben in der Gnade schenkt, segne Euch alle. Wir hoffen, dass wir als wahre christliche Gläubige leben wie ihr. Am Ende für alle Vorbereitungen allen, insbesondere Herrn Pastor Seifert Dank.

H S, 14.11.2014

                  

Unsere Gemeindefreizeit in Blomberg

 Als „erprobte“ Freizeitteilnehmerin blickte ich in diesem Jahr neugierig , aber zugleich auch ein wenig skeptisch auf die Tage vom 26.10. bis zum 31.10.2014. Zum einen war die Gruppe mit 48 Teilnehmern sehr groß, zum anderen fuhren zum ersten Mal 18 iranische Mitchristen (darunter 4 Kinder) mit. Alle waren in Braunschweig getauft worden, durften aber  in dem sich anschließenden Anerkennungsverfahren nicht  in Braunschweig bleiben.

 Wie immer hatte Nicole hat die Fahrt sehr gut  vorbereitet. Schon  beim Eintreffen erhielt jeder ein kleines Namenskärtchen zum Selbstgestalten und wurde anschließend fotografiert. Eine super Idee, die mithalf, Gesichter und Namen zusammenzubringen.

 Das Haus in Blomberg und das Außengelände boten viel Raum für Gemeinsamkeiten. Für mich war es auch sehr angenehm, dass die Chefin des Hauses und ihre Mitarbeiterinnen für uns immer ein offenes Ohr hatten. Da die Nächte auf diesen Freizeiten immer sehr kurz ausfallen, entwickeln wir naturgemäß, aber zum Glück zeitlich  begrenzt, eine „Kaffeeabhängigkeit“ (bezieht sich allerdings eher auf uns Deutsche).  Jedenfalls durften  wir zum Glück die Küche auch ausgiebig zum Kaffeekochen nutzen. Durch den vorhandenen Fahrstuhl und Teewagen gab es keine Barrieren bis hin  zu den Räumen in den dritten Stock hinauf.

 Apropos Barrieren: Sprachbarrieren haben wir  natürlich gehabt, obwohl einige Iraner bereits gut unsere Sprache verstehen und auch mehr oder weniger gut sprechen können. Zum Glück hatten wir unseren Hans (Shariati) dabei, der wirklich unermüdlich von morgens bis abends auch das „Schwierigste“  übersetzte. Für die Kinder lief es auch ohne große Verständigung beim Spielen gut.

An den Vormittagen lief ein unterschiedliches Programm:  Pastor Seifert hatte an zwei Tagen die Bibelarbeit aus der Apostelgeschichte 10 (Der Hauptmann Kornelius) mit allen Erwachsenen (Iraner und Deutsche) vorbereitet, einschließlich  bestimmter Fragestellungen, die wir in Kleingruppenweiter behandelten. An den beiden verbleibenden Tagen hatte Pastor Seifert Gelegenheit, die noch im Glauben jungen iranischen Mitchristen zu unterrichten.

 Parallel dazu stellte Pastor Tino Bahl, Ortspastor in Blomberg und Lage, sich und seine Gemeindearbeit den Teilnehmern aus Braunschweig vor. Bei dem letzten thematischen Ausflug den Dorothee und ich  vorbereitet hatten, ging es um „Dankbarkeit“.

 An den Nachmittagen waren wir u. a.  in einem Adlerhorst. Wir genossen das schöne Wetter und waren „heilfroh“, dass bei der Flugshow so manches „Flugobjekt“ nur haarscharf über unsere Köpfe hinwegflog und nicht dort landete.

Abschluss unserer Freizeit bildete der „Bunte Abend“, mit vielen musikalischen Darbietungen, mit gemeinsamen Spiel „Obstsalat“, zu dem die Deutschen ein paar iranische Vokabeln gelernt haben. Es gab auch eine kurdische Tanzdarbietung und auch wir wurden zum Mittanzen motiviert.   Pantomimen wurden gespielt und mussten erraten werden. Super auch unsere Kinder, die einige Witze in Szene gesetzt haben. Anhand von Bildern der Kinder mussten wir Gesangbuchlieder erraten (die Bilder waren gut, nur mein  Wissen reichte nicht so weit ..).

 Das war unsere Gemeindefreizeit 2014 in Blomberg!

                                                                              R W

  

Gemeinde+Freizeit 2014

Zum ersten Mal waren wir bei einer Gemeindefreizeit mit, und wir haben es sehr genossen!

Die Unterkunft, die Mahlzeiten und die Umgebung waren prima, die erlebte Gemeinschaft wunderbar! Sehr habe ich die vielstimmig als Kanon gesungenen Tischgebete genossen, das Wecken am ersten Morgen mit Gitarre, Schlagzeug und Trompete durch die "großen Jungs", die gemeinsamen Andachten, und natürlich auch den fröhlichen "Bunten Abend", den die Gruppe der Iraner mit einem großen Obstbuffet, persischen Spezialitäten und persischen Tänzen zu einem besonderen Genuss werden ließen.

Kulturell bedingt brachten wir unterschiedliche Erfahrungen und Erwartungen mit - etwa 40 % der Freizeitteilnehmer stammen aus dem Iran, als Flüchtlinge zu uns in unsere Gemeinde gekommen. Es entstand eine schöne und vertrauensvolle Gemeinschaft, unabhängig von Alter, Muttersprache oder Kultur. Erstaunte Gesichter, dass in Deutschland Männer und Frauen in ein gemeinsames Schwimmbad gehen und dass die Väter ihre Töchter mit in die Umkleideräume nehmen einerseits - begeisterte Gesichter bei den persischen und deutschen Tanzdarbietungen - fröhlich-amüsierte Gesichter beim "Obstsalat"-Spiel - betroffene Gesichter bei der näheren Begegnung mit persönlichen Schicksalen - häufig lebt der Ehepartner, leben die Kinder, Geschwister oder Eltern unserer Glaubensgeschwister noch im Iran.

Schön war der gemeinsame Ausflug zur Adlerwarte und zum Schwimmbad, die kleinen Wanderungen und Spaziergänge, Spiel und Spaß, sowie die langen gemeinsamen Abende mit guten Gesprächen. Sehr interessant war auch die Begegnung mit Pfarrer Bahl aus der Gemeinde Blomberg; gern hätte ich noch mehr von ihm gehört - auch von seinen Erfahrungen in der Gemeinde in Weißenfels.

Sehr bereichernd für mich waren die thematischen Impulse. Wir begegneten Menschen der Bibel, die durch ein Eingreifen Gottes ihen bisherigen Weg, ihren bisherigen Glaubensweg, hinter sich lassen. Etwa Paulus, der vom Verfolger zum Prediger wird (Apg 9, 1-31); oder auch Petrus (Apg 10, 1-48), von dem Gott fordert, seinen (von Gehorsam gegenüber den alttestamentlichen Vorschriften geprägten) Glauben hinter sich zu lassen. Petrus lernt, dass Gottes Volk aus allen Völkern kommen soll, es gibt keine "unreinen" Speisen, keine "unreinen" Völker - alle Getauften werden zu einem einzigen Volk zusammengeführt.

In der Gruppenarbeit bewegte uns die Frage, wann, wie und wo Gott in unser Leben eingreift oder eingegriffen hat. Viel Persönliches, viel Ermutigendes erfuhren wir voneinander. So berichteten manche von Visionen und Träumen, durch die Gott in ihr Leben eingegriffen hat, während andere durch Begegnungen, Erfahrungen oder durch Bibelworte ein Eingreifen Gottes erlebt haben. Durch unseren unermüdlichen "Übersetzer" Hans können wir mühelos unsere Gedanken und Erfahrungen miteinander teilen.

Eine Frage bleibt: sind wir bereit, unseren persönlichen Glaubensweg, unsere liebgewonnenen Denkweisen und vertrauten Gewohnheiten hinter uns zu lassen, wenn Gott das von uns fordert? Sind wir bereit, neue Wege zu betreten, wenn Gott in unser Leben eingreift, indem er Menschen in unser Leben treten lässt und indem er unsere Perspektive verändert?

Eine zweite Themenarbeit, liebevoll von Dorothee und Renate vorbereitet, führt uns zu mehr und bewusster Dankbarkeit. Ein Anstoß, der uns im Alltag weiter begleiten wird, auch dank der schönen Schalen, in denen sich bei uns schon viele "Dankbarkeits-Zettelchen" angesammelt haben. "Dank opfern" - das ist Gottes Auftrag an uns, und es macht unser Leben schöner und freudiger!

Auch die Jugendlichen und Kinder erlebten reich gesegnete thematische Zeiten, haben den einen oder anderen Denkanstoß mitbekommen und eine intensive Gemeinschaft untereinander erlebt.

Besonders schön: die 15 Kinder und Jugendlichen übernahmen viel Verantwortung, gestalteten Andachten und übernahmen die musikalische Begleitung der Lieder, bereiteten ein Lieder-Quiz für uns vor und Sketche -  und fanden sich in ihrer Freizeit zu sehr harmonischen Gruppen zusammen. Sie bewegten sich mit Waveboard und Springseil draußen, nutzten das Haus als riesiges Areal an guten Verstecken, spielten stundenlang Monopoly oder Schwarzer Peter. Selbst der Schlafmangel ließ sie nicht die gute Laune verlieren ...

 Mein besonderes Kompliment geht also nicht nur an die, die diese schönen Tage so liebevoll vorbereitet und gestaltet haben, sondern auch an unsere Kinder und Jugendlichen. Diese setzten sich spontan an zwei Tischen im gemütlichen Speisesaal zusammen und hatten eine Menge Spaß - während wir "Großen" im Nachbarraum ganz in Ruhe speisen und uns besser kennenlernen konnten, ernste und weniger ernste Gespräche führten und uns entspannten. Schmunzelnd konnten wir zusehen, wie sich die Mädchen in den letzten Tagen bereits zum Tischgebet in der Nähe des Buffets aufstellten, um dann ganz flink als erste ihre Teller zu füllen ...

Übrigens: zu den Andachten, zu den Mahlzeiten und zur Themenarbeit kamen die Jüngeren  stets pünktlich - bei den Älteren war es recht unterschiedlich. Doch auch da konnten wir uns letztlich aufeinander zu bewegen. Froh bin ich über die vielen guten Kontakte und die schöne Gemeinschaft untereinander. Entsprechend wehmütig gestaltete sich der Abschied. Es ist, als würde uns jetzt etwas fehlen, etwas, das uns reicher und irgendwie vollständiger gemacht hat...

 M H

 

Nach der rund 2 Stunden langen Anfahrt, die wir hatten hieß es erstmal für Daniel Körber und mich Wir erkunden jetzt das Haus! Nachdem wir gerade mal das Erdgeschoss zum Teil fertig erkundet hatten, sollten wir unser Gepäck in unser Zimmer bringen, und nicht nur unseres, sondern auch noch das von meiner Mutter.

Kaum war das Gepäck weg, kamen auch schon die Ersten an. Während Mama alle begrüßt hat, habe ich einem Teil ihre Zimmer gezeigt, was mir auch Spaß gemacht hat. Daniel und ich hatten uns nun an Sharian gewendet, der wirklich ein guter Tischkicker-Spieler ist.

 Der Ablauf unseres Tages sah ungefähr so aus:  entweder wurden wir um 7:00 Uhr geweckt vom Weckdienst oder Wir wurden von Maria oder meiner Mutter geweckt. Nach der Morgenandacht um 7:40 Uhr gab es dann Frühstück, wo man dann Kräfte sammeln konnte für die um 9:30 Uhr startende Gruppenarbeit. In der Gruppenarbeit haben wir dieses Jahr das Thema „Männer der Bibel“ bearbeitet. Zuerst haben wir einige Bibelstellen zu den Personen gelesen, um danach Fragen zu beantworten. Die Antworten haben wir dann erstmal in 2 verschiedenen Gruppen auf ein Plakat geschrieben und danach hat Eberhard sie für uns zusammengetragen und noch einmal das Wichtigste zusammengefasst auf einem Weiteren großen Plakat. Diese Plakate haben Lothar und Eberhard im Teamwork aufgehängt. Nach unserem ersten Teil der Gruppenarbeit gab es immer eine mindestens 10 minütige Pause. Direkt im Anschluss hat Lothar mit uns eine Entspannungsübung durchgeführt und dann ging es weiter mit unserem zweiten Teil der Gruppenarbeit an einem Tag. Behandelt haben wir die Personen: David, Gideon, Petrus und Paulus.

Direkt danach gingen wir dann zum Mittagessen um uns für den weiteren Tageslauf zu stärken, der aber nicht wirklich viel mehr zu bieten hatte. Den einen Tag sind die, die Lust hatten, ins Schwimmbad in Bad Pyrmont gefahren und einen anderen in die Adlerwarte in Berlebeck. Sonst haben wir (Felix, Daniel Körber, Daniel Krüger, Max Denecke und ich) uns mit Monopoly-Spielen vergnügt.

Um 18.00 Uhr ging es dann zum Abendessen und danach zur Abendandacht. Entweder gab es dann danach noch Programm oder nicht, wenn nicht, sind wir alle dann wieder nach oben auf die Zimmer gegangen und haben Monopoly weitergespielt. Manchmal ging so ein Spiel dann die halbe Nacht, und dem entsprechend waren wir dann auch alle am nächsten Tag geschafft, was man uns wahrscheinlich angemerkt hat.

Ein besonderes Erlebnis war natürlich der Bunte Abend. Es war der Erste den nicht nur wir Deutsche gemacht haben, sondern auch die Iraner haben ihn mit gestaltet. Anlässlich des folgenden Reformationstages wurde auch ein Riesen „Obstgestell“ zusammengestellt.

So ein Bunter Abend heißt ja leider auch immer: Morgen geht’s wieder Richtung Heimat!

Alles in allem war es sehr schön!

A R

 

 

   

 

 Besonders toll fand ich den Bunten Abend, weil es viele Spiele, gab. Toll war auch, dass wir auch nichtso eine kleine Gruppe waren wie beim  Kindergottesdienst. Aber am besten fand ich, dass es tolle Spielmöglichkeiten gab: Man konnte draußen in der Einfahrt gut Waveboard und Maxboard fahren.

N R